Modernisierter Wohnungsbau (Foto: Risse)

Geschrieben am und abgelegt unter Stadtrat.

Zustimmung erfahren die aktuellen Äußerungen des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins, der eine zusätzliche Ausweisung von Bauland und die Bereitstellung weiterer Flächen für den Wohnungsbau in Köln fordert.

Dazu Michael Paetzold, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion und Vorsitzender des Sozialausschusses: „Wir wissen, dass der Wohnungsbau mit anderen entwicklungspolitischen Zielen wie der Bereitstellung von Gewerbe- oder Erholungsflächen in dieser Stadt konkurriert. Angesichts des akuten Mangels preisgünstiger Wohnungen müssen zusätzliche Grundstücke in unserer Stadt für den Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden. Da kommen die Denkanstösse des Haus- und Grundbesitzerverein zum richtigen Zeitpunkt. Wir bitten den neuen Stadtentwicklungsdezernenten sich die Vorschläge zu Eigen zu machen und sozusagen mit der Lupe nach möglichen Wohnbauflächen zu suchen.

Der Kölner Rat hatte auf unsere Initiative bereits im Herbst 2011 den Wiedereinstieg in die kommunale Wohnungsbauförderung beschlossen. Mit ihr soll das Ziel erreicht werden, jährlich mindestens 1.000 geförderte Mietwohnungen neu zu finanzieren und zu errichten. Das kann jedoch nur gelingen, wenn auch ausreichendes Flächenpotenzial zur Verfügung steht.“

Paetzold weiter: „Die Bereitstellung bezahlbarer Wohnungen gehört zur Daseinsvorsorge. Der Wiedereinstieg in die kommunale Wohnungsbauförderung ist daher trotz angespannter Etatlage ein unverzichtbarer Schritt. Was wir brauchen, ist ein ausreichendes Angebot an guten und bezahlbaren Wohnungen.“