G8/G9-Debatte beenden – individuelle Schulzeit möglich machen!

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Zu viele Wochenstunden, zu viel Stoff in zu kurzer Zeit, zu viel Stress – mehr als zehn Jahre nach dem Start von G8 in NRW zeigt sich immer deutlicher: Die Verkürzung der Unter- und Mittelstufe um ein Jahr war ein Kardinalfehler der damaligen CDU-FDP-Landesregierung unter Jürgen Rüttgers. Denn gerade im Alter zwischen zehn und 16 Jahren und der schwierigen Phase der Pubertät brauchen junge Menschen mehr Zeit für sich und ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Darum sagen wir: Unter- und Mittelstufe von fünf auf sechs Jahre erweitern und eine flexible Oberstufe zwischen zwei und vier Jahren einführen. So ist je nach Leistungsstand und Interesse ein schneller Schulabschluss möglich – oder aber ein ruhigeres, vertiefendes Lernen. Auch Praktika oder Auslandsaufenthalte können so wieder stressfrei geplant werden.

Schülerinnen und Schüler sollen an allen Gymnasien zu Beginn der Oberstufe eigenständig entscheiden können, welches Modell am besten für sie passt. Vorschläge, die Schuldauer von den Schulen wählen zu lassen, lehnen wir ab. Dies hätte zur Folge, dass sich die Eltern schon während der Grundschulzeit dafür entscheiden müssten, welches Oberstufenmodell für ihre Kinder einmal das richtige sein soll. Das ist viel zu früh, um bei einer so entscheidenden Frage eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Dieses Konzept erleichtert auch die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen und ermöglicht gleichzeitig wieder einen Schulabschluss nach der Mittelstufe an Gymnasien. Im Zuge der Verkürzung der Sekundarstufe I durch die schwarz-gelbe Landesregierung war diese Möglichkeit nämlich entfallen. Absurde Nebenwirkung: Ein späterer Schulabbruch konnte leicht dazu führen, dass junge Leute plötzlich ganz ohne Schulabschluss dastanden.

Die KölnSPD wird zum Landesparteitag am 24. September 2016 einen Antrag zum Umbau von G8 einbringen. Bereits 2014 hatte die KölnSPD ein Positionspapier mit 7-Punkte-Plan zur Diskussion um G8 vorgelegt. Darauf aufbauend streben wir jetzt eine Debatte auf dem Landesparteitag und darüber hinaus an.

Schülerinnen und Schüler des Hansa Gymnasiums im Landtag

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Besuch Hansagymnasium35 Schülerinnen und Schüler des Einführungskurs für den Sowi-Kurs der Klasse 10 des Hansa Gymnasiums hatten den Landtag in Düsseldorf besucht. Nach dem einstündigen Besuch auf der Zuschauertribüne hatten sie mich zur Diskussionsrunde eingeladen. Ich kann nur sagen, dass alle bestens vorbereitet waren und unter der Leitung der Fachlehrerin Frau Claudia Rehmsmeier-Lampe, des Fachlehrers Ingo Arntz und Frau Andrea Ritter waren die Fragen nicht nur auf meine Person mit meinen Funktionen im Landtag – und im Stadtrat von Köln – gerichtet, sondern auch die zuvor mitverfolgte Debatte im Plenum warf Fragen auf. Vor allem aktuelle Fragen rund um die Flüchtlingssituation und die Ereignisse in der Silvesternacht wurden intensiv diskutiert. Eine wirklich anregende Diskussionsrunde.

Schülerinnen und Schüler des Genoveva Gymnasiums besuchen den Landtag

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2014-09-10 - Besuchergruppe-web40 Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase Sozial-Wissenschaften besuchten in Begleitung ihrer Lehrerin Frau Kämmerich und ihres Lehrers Herrn Barthmann auf Einladung von Martin Börschel am 10. September 2014 den Landtag in Düsseldorf. Zunächst gab es eine halbstündige Einführung in die Arbeit des Parlaments, anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler auf der Tribüne Reden zum „Königsrecht“ des Parlaments, dem Recht, über den Haushalt des Landes NRW zu bestimmen, verfolgen. Ursprünglich war vorgesehen, dass sich Martin Börschel „seinen“ Besuchern dann in einer Frage- und Diskussionsstunde stellen würde. Weil er als Sprecher der SPD-Fraktion in haushaltspolitischen Fragen der Debatte nicht fernbleiben konnte und auch selbst noch im Plenum reden musste, übernahm die Diskussion dann der Kölner Landtagsabgeordnete Andreas Kossiski. Mit seiner Art, auf die Schüler einzugehen, „provozierte“ er immer neue Fragen, so dass die veranschlagte Stunde im Handumdrehen verstrichen war. Anschließend posierten die Beteiligten auf der großen Treppe des Landtags zum obligaten Gruppenfoto.

Schulsozialarbeit auch in 2015 erhalten!

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Rückforderung des Bundes gefährdet wichtiges pädagogisches Angebot

Die aktuelle Entscheidung des Bundes, die Restmittel zurückzufordern, die in 2012 nicht für das Bildungs- und Teilhabepaket verausgabt wurden, stößt auf heftigen Widerspruch des Vorsitzenden der Kölner SPD-Ratsfraktion Martin Börschel. „Für Köln geht es um ca. 6 Millionen Euro. Diesen Betrag wollten wir dafür einsetzen, die Schulsozialarbeit auch im nächsten Jahr fortzuführen.“

Sowohl Länder als auch Kommunen halten den seit langem umstrittenen Erstattungsanspruch des Bundes für rechtswidrig und die jetzt vorgenommene Verrechnung mit Mitteln für Unterkunft und Heizung für nicht hinnehmbar. Weiterlesen…

„Schule für Alle“ auf HELIOS-Gelände mit breiter Bürgerbeteiligung entwickelt

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Neubau von Schulen und Sporthallen in Ehrenfeld wegweisender Schritt für Kölner Bildungslandschaft

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt den Neubau einer Grund- und Gesamtschule mit Sporthalle auf dem HELIOS-Gelände. „Das ist ein wichtiger Schritt um den Bedarf der steigenden Schülerzahlen in Ehrenfeld für die Zukunft abzudecken“, so Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln. Dem Beschluss vorausgegangen war eine breite Bürgerbeteiligung und ein intensiver Planungswettbewerb. „Uns freut besonders, dass hier nicht von oben herab entschieden wurde, sondern wir den Beschluss gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern herbeiführen konnten. Nur so werden wichtige Projekte von allen Beteiligten mitgetragen“, so Börschel weiter. Weiterlesen…

Ratsreport vom 30. April 2013

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Haushalt 2013/2014 vom Rat beschlossen

Sozial gerecht sparen – in Zukunftsfähigkeit investieren – Neuverschuldung senken

Der Haushalt für 2013/2014 ist beschlossen und die SPD hat Wort gehalten und sich für einen ausgewogenen Konsolidierungskurs eingesetzt. Wir haben dabei unsere drei wesentlichen Ziele in der nun beschlossenen Haushaltssatzung verfolgt. Wir wollen sozial gerecht sparen, trotzdem in Zukunftsfähigkeit investieren und dabei die Neuverschuldung senken. Dabei galt es einzelne „Giftzähne“ zu ziehen und die „Unwucht“, die es bei den Sparvorschlägen der Verwaltung gab zu beheben. Das haben wir mit unseren eingebrachten Begleitanträgen zum HH 2013/2014 erreicht. Köln ist eine wachsende Stadt. Unsere Entscheidungen haben wir deshalb an der Sicherung der Zukunftsfähigkeit Kölns ausgerichtet. Angebote für Bildung und Betreuung, der Erhalt der Infrastruktur, Integration und die soziale Balance sind für uns dabei von besonderer Bedeutung. Hier haben wir unsere Schwerpunkte gesetzt. Weiterlesen…

280.000.000

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Die Stadt Köln investierte 280 Millionen Euro in den vergangenen zwei Jahren in den Schulbau. Bis 2015 ist der Bau von 10 weiteren neuen Schulen geplant. Die Schülerzahlen werden in den nächsten Jahren weiter wachsen. Deshalb bleiben Bildung und Schule auch weiterhin unser sozialdemokratischer Schwerpunkt.

Dialog mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze in Köln am 13. April

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Auf Anregung der SPD-Landtagskandidaten Ingrid Hack, Gabriele Hammelrath, Jochen Ott, Lisa Steinmann, Andreas Kossiski, Martin Börschel und Stephan Gatter wird NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am Freitag den 13. April den Campus der Universität Köln besuchen.

Studentinnen und Studenten sind herzlich eingeladen, von 13 bis 13.30 Uhr zur Mensa der Uni Köln oder von 13.45 bis 14.15 Uhr auf den Albertus-Magnus-Platz vor der Universität Köln zu kommen, um Antworten auf Fragen zu bekommen, Anregungen zu geben und sich über die Hochschulpolitik der vergangenen zwei Jahre sowie die kommende Landtagswahl mit den Politikerinnen und Politikern zu informieren.