Verbesserter Übergang Schule – Beruf

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Ausbildungsreifen Jugendlichen muss möglichst rasch nach der Schule der Einstieg in eine Berufsausbildung ermöglicht werden. Nordrhein-Westfalen wird daher als erstes Flächenland ab dem Schuljahr 2012/13 einen landesweiten und systematischen Übergang von der Schule in die Ausbildung einführen. Die praktische Umsetzung soll in sieben Referenzkommunen begonnen und wissenschaftlich begleitet werden. Ziel ist es, den Gesamtprozess effizienter zu gestalten und eine deutliche qualitative Verbesserung des Übergangssystems zu erreichen. Gemeinsam mit den Partnern im Ausbildungskonsens NRW wird das Land ein bundesweit einzigartiges Übergangssystem aufbauen, in dem individuelle Potentialanalyse und Förderung jedes einzelnen Jugendlichen im Vordergrund stehen.

Sekundarschule als neue Schulform

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Diese neue Schulform zeichnet sich durch längeres gemeinsames Lernen möglichst bis zur Klasse 10, dem Ganztag und dem Erreichen aller Bildungsabschlüsse der Sekundarstufe I aus. Die Sekundarschule beinhaltet die Lehrpläne der Gesamtschule und der Realschule. Durch eine verbindliche Kooperation mit einer Oberstufe ist die Anschlussmöglichkeit bis zum Abitur gewährleistet. Die zwölf Gemeinschaftsschulen sind rechtlich abgesichert und werden nach Ablauf des Modellversuchs zu Sekundarschulen. Sekundarschulen benötigen nur 75 Schülerinnen und Schüler, im Teilstandort sogar nur 2 x 25 Schülerinnen und Schüler. damit hat NRW ein zukunftsfestes Angebot, um die letzte Schule vor Ort zu gewährleisten. Für Sekundarschulen, die eine eigene Oberstufe wollen, sind Gesamtschulen zu gründen. Dafür werden demnächst nur 4 x 25 Schülerinnen und Schüler benötigt.

Schulkonsens in NRW

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Im Oktober 2011 haben die Regierungsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit der CDU den Schulkonsens in NRW umgesetzt. Wesentliche Elemente dieses Übereinkommens, welches bis 2023 gültig ist, sind die Streichung der Hauptschule aus der Verfassung, die Möglichkeit der Errichtung der sogenannten „Sekundarschulen“ in den Kommunen und die Sicherung kleinerer Grundschulstandorte.

Zwölf Gemeinschaftsschulen

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Das Modellvorhaben ‚Gemeinschaftsschule‘ der neuen Landesregierung wurde viel beachtet: Über 80 NRW-Kommunen hatten um Beratung für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule nachgesucht. Auch das Präsidium des Städte- und Gemeindebundes NRW hatte einstimmig eine positive Stellungnahme zum Modellvorhaben abgegeben: Sie sichert ein attraktives und wohnortnahes Schulangebot und hält möglichst lange alle Bildungsabschlüsse offen. Zwölf Gemeinschaftsschulen gingen zum Schuljahr 2011/2012 an den Start.

UN-Konvention für gemeinsamen Unterricht

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Gemeinsam mit dem grünen Koalitionspartner, der CDU und der Fraktion „Die Linke“ beschlossen die Sozialdemokraten die volle Teilhabe behinderter Schülerinnen und Schüler, die sogenannte Inklusion, auch in der Schule. Anfang 2009 hatte Deutschland bereits die Konvention der Vereinten Nationen, wonach Menschen nicht aufgrund von Behinderungen vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden dürfen, ratifiziert. Nachdem sich die schwarz-gelbe Vorgängerregierung nicht auf ein Umsetzungskonzept für NRW einigen konnte, startete die rot-grüne Koalition einen neuen Anlauf. Schritt für Schritt soll jetzt die Reform umgesetzt werden, damit alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet werden. Bereits jetzt bemühen sich die Schulaufsichtsämter alle Kinder integrativ unterrichten zu lassen, deren Eltern dies wünschen. Mit einem Aktionsplan soll das Recht auf einen Inklusionsplatz für alle Kinder schrittweise ermöglicht werden.

Schulnoten in Klasse 3 nicht mehr zwingend

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Seit dem Februar 2012 haben alle Grundschulen in Nordrhein-Westfalen nach einem entsprechenden Beschluss der jeweiligen Schulkonferenz die Möglichkeit, bis einschließlich der 3. Klasse in den Zeugnissen auf Ziffernoten zu verzichten. Damit werden die positiven Ergebnisse des Schulversuchs ‚Leistungsbewertung ohne Ziffernzeugnisse‘ in landesweite Praxis umgesetzt. Bei der von Rot-Grün initiierten Änderung der Ausbildungsordnung für die Grundschule handelt es sich nicht um eine Verpflichtung der Grundschulen zu einem Verzicht auf Ziffernoten; vielmehr wird die Entscheidungskompetenz über die Leistungsbewertung, im Sinne der Leitidee eigenverantwortlicher Schulen, auf die Schulkonferenz als oberstes Mitwirkungsgremium übertragen. Der Verzicht auf Zensuren führt nach Erfahrungen in der Praxis nicht zu Lerndefiziten, sondern zu mehr Lernmotivation und zu einer guten Schulentwicklung.

Mehr Entlastungsstunden für Grundschulleitungen

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Seit Jahren ist bekannt, dass insbesondere in den kleinen Systemen der Grundschulen die Entlastungsstunden für die Schulleiterinnen und Schulleiter nicht ausreichend sind. Mit der Verordnung zum §93 des Schulgesetzes hat die rot-grüne Landesregierung dafür gesorgt, dass die Grundschulen ab dem kommenden Schuljahr drei Entlastungsstunden pro Woche mehr erhalten.