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SPD fordert neue Förderstrukturen für Freie Szene, Weichenstellung im heutigen Kulturausschuss

Mit dem Kulturfördergesetz hat das Land NRW eine wichtige Grundlage für nachhaltige Kunst- und Kulturförderung geschaffen. Das Gesetz trifft grundsätzliche Regelungen für die Landesförderung. Städte und Gemeinden haben jedoch die Möglichkeit, ihrerseits Impulse für eine Weiterentwicklung der Kulturförderung zu setzen.

„Köln muss diese Möglichkeit aufgreifen und davon profitieren. Wir fordern die Entbürokratisierung der Förderstrukturen für die Freien Szene“, so Prof. Klaus Schäfer, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln. „Die Kulturschaffenden in unserer Stadt sollen sich nicht über die Maßen mit Bürokratie beschäftigen müssen. Der Verwaltungsaufwand muss dringend minimiert werden. Wir wollen deshalb überprüfen, ob z.B. die Festbetragsfinanzierung dazu beitragen kann Bürokratie in diesem Bereich abzubauen.“

Neben der Frage der Finanzierung spielt auch die Kommunikation mit der Kulturszene eine bedeutende Rolle. „Angesichts der Bedeutung von Kunst und Kultur für unsere Stadt sollte daher die Philosophie des Kulturfördergesetzes aufgegriffen und für die Gestaltung der Kulturförderung insgesamt genutzt werden“, betont Schäfer. „Wichtig dabei ist, in einen konstruktiven Dialog mit den Kulturschaffenden zu treten und sich über verschiedene Förderkonzepte auszutauschen. Alle Seiten werden profitieren“, so Schäfer abschließend.

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