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  • Ein Pfandring in Ehrenfeld

Erfahrungsbericht als Entscheidungsgrundlage für künftiges Vorgehen

 

Die Kölner SPD-Ratsfraktion wird der Vorlage der Stadtverwaltung, künftig keine Pfandringe im Kölner Stadtgebiet zuzulassen und keine weiteren Pilotversuche zu starten, nicht zustimmen und den Start eines weiteren Piloten in der Kölner Südstadt fordern. Der Vorsitzende des Umwelt und Grün Ausschusses, Jochen Ott, stellt klar: „Wir werden die Kölner Erfindung nicht beerdigen! Der Einsatz von Pfandringen kann ein Gewinn für die Umwelt und die Bürger sein.“

Die Bezirksvertretungen Ehrenfeld und Innenstadt hatten für den weiteren Einsatz der Pfandringe gestimmt. In Ehrenfeld wurde im April auf private Initiative und Kosten eine Testphase gestartet, die von der Verwaltung und AWB geduldet wurde. Die Bezirksvertretung Innenstadt hat einen Pilotversuch mit Pfandringen auf den Weg gebracht. In der Kölner Südstadt sollen im Bereich Chlodwigplatz, Bonner Straße und Alteburgerstraße ebenfalls Pfandringe eingesetzt werden. Die Finanzierung der Pfandringe wird durch Spenden der örtlichen Initiative sichergestellt.

Die KölnSPD überzeugen die von der Verwaltung vorgetragenen Argumente nicht. Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat, fordert deshalb: „Der weitere Pilot in der Südstadt soll starten und die Erfahrungen aus den beiden unterschiedlichen Quartieren nach einem Jahr als Entscheidungsgrundlage zum künftigen Umgang mit Pfandringen in Köln dienen. Wir dürfen uns neuen Wegen nicht verschließen, ohne fundierte und breitgefächerte Erkenntnisse zu haben.“