KölnMobilCard

Geschrieben am und abgelegt unter Pressemitteilung, Stadtrat.

KVB soll zur Mobilitätsdienstleisterin weiterentwickelt werden – Intelligente Verknüpfung von ÖPNV, Car Sharing und Leihfahrrädern – Bessere Überbrückung der letzten Kilometer

Die KölnSPD möchte die KVB zum Dienstleister der städtischen Mobilität über den ÖPNV hinaus weiterentwickeln. Leihräder und Leihautos gehören seit langem zum Stadtbild. Das individuelle Mobilitätsverhalten entwickelt sich gerade in Großstädten zu “Nutzen statt Besitzen” und viele Bürgerinnen und Bürger kombinieren inzwischen unterschiedliche Verkehrsmittel: Mit der Linie 9 in den Königsforst und durch diesen mit dem Leihrad die Landschaft genießen. Oder mit dem Rad nach Thielenbruch und dann mit den Linien 3 oder 18 weiter in die City zur Kulturveranstaltung.
Vor diesem Hintergrund begrüßt die KölnSPD, dass die KVB inzwischen ihr eigenes Angebot des öffentlichen Nahverkehrs mit den Angeboten von Leihrädern und -autos kombiniert, tariflich attraktive Angebote dafür vorhält und aktuell den Einsatz einer eigenen Leihradflotte plant. Jochen Ott, Vorsitzender der KölnSPD: „Die KVB soll im Vertrieb die einzelnen Mobilitätsangebote zusammenführen und intelligent verknüpfen.“

Ein nächster wichtiger Schritt ist, dass die Zugänglichkeit zu diesen Verkehrsmitteln durch eine Mobilitätskarte, die KölnMobilCard, vereinheitlicht und damit vereinfacht wird. Mit einer Karte und einem darauf integrierten Chip sollen die Angebote von KVB, Leihrädern und Leihautos genutzt und die Nutzung der Leistung darüber abgerechnet werden. Martin Börschel, Fraktionsvorsitzender der KölnSPD: „Wir brauchen preislich attraktive Angebote, mit denen wir insbesondere die letzten Kilometer besser überbrücken.“
Darüber hinaus ist die zunehmende Verbreitung von Smartphones für das elektronische Ticketing und die Integration anderer Verkehrsangebote zu nutzen.
Der Einsatz von Mobilitätskarte und Smartphones in der Mobilitätsdienstleistung entspricht dem Lebensgefühl vieler Menschen und baut durch einen einfachen Zugang Barrieren ab.

Die KölnSPD erwartet deshalb durch diese Angebote einen weiteren Schub für den ÖPNV und wird sich in der kommenden Wahlperiode dafür einsetzen, dass die KVB eine solche KölnMobilCard und Smartphone-Strategie entwickelt.