Geschrieben am und abgelegt unter Pressemitteilung, Stadtrat.

Stadt muss bei Betreuung flexibel und schnell handeln

Die KölnSPD begrüßt die Bereitschaft der GAG, ihren Beitrag zur Unterbringung von Flüchtlingen in Köln zu leisten. „In unserem 10-Punkte-Plan haben wir auch die Forderung erhoben, dass alle Akteure auf dem Kölner Immobilienmarkt dabei helfen, kurzfristig Wohnraum für Flüchtlingsfamilien zur Verfügung zu stellen. Dass die GAG nun ihre Aktivitäten verstärkt, begrüßen wir ausdrücklich. Wir freuen uns auf weitere Lösungsvorschläge von den Kölner Immobilienunternehmen, dem Haus- und Grundbesitzerverein oder auch der Kirchen“, so Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Die Unterbringung von Flüchtlingen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es ist daher richtig und wichtig, dass auch eine städtische Gesellschaft wie die GAG ihren Beitrag leistet und leer stehende Wohnungen für Flüchtlingsfamilien öffnet“, ergänzt Jochen Ott, Vorsitzender der KölnSPD.

Die Betreuung der Flüchtlinge muss die Stadt Köln in diesem Fall dezentral organisieren. „Es ist jetzt wichtig, dass die Stadtverwaltung bei der Betreuung der Flüchtlinge schnell und flexibel handelt. Vor allem sollten in den Wohnungen wegen der erforderlichen Betreuungsintensität an sehr verteilt gelegenen Standorten keine neu zugewiesenen Flüchtlinge untergebracht werden, sondern bevorzugt solche, die bereits einige Zeit in Köln leben. Wenn alle Beteiligten hier gut zusammen arbeiten, können wir auch kurzfristige Lösungen schaffen“, stellt Börschel klar.

Auch das Angebot der GAG, ihr Know-How zur Errichtung von Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen, wird von der KölnSPD ausdrücklich unterstützt und entspricht ebenfalls unserem 10-Punkte-Plan. „Es ist richtig, dass die GAG dabei helfen will, Wohnungen für Flüchtlinge zu bauen. Die Wohnungen die jetzt mit ihrer Hilfe gebaut werden, kommen langfristig dem Kölner Wohnungsmarkt zu Gute, so dass alle etwas davon haben”, betont Börschel.

“Heute die Flüchtlingsfamilien und in Zukunft auch wohnungssuchende Familien“, so Ott abschließend.