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SPD und Grüne wollen urbane Räume schaffen
Grüngürtel 

Im Finanzausschuss wurde auf Initiative der SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN gemeinsam beschlossen, den Ausbau des Inneren Grüngürtels und das Projekt “Parkstadt Süd“ mit hoher
Priorität voranzutreiben.

Für beide Fraktionen sind die Fortführung des Inneren Grüngürtels bis zum Rhein und die Entwicklung der Parkstadt Süd ein besonderes stadtgestalterisches Anliegen der nächsten Jahre. Im Rahmen der weiteren Verfahren werden die Fraktionen prioritär dafür gemeinsam Sorge tragen, auf einem Gelände von über 100 Hektar die grüne Lunge Kölns zu vollenden und eine hohe Aufenthaltsqualität zu schaffen. Beide Fraktionen sind sich darin einig, dass eine adäquate Entwicklung des Areals keine BUGA-Bewerbung braucht.

Ganz im Gegenteil, findet Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion: „Die Bürgerbeteiligung ist bereits gestartet und lässt großes Interesse und Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger erkennen. Bei den weiteren Planungen können wir zudem frei auf Ideen und Visionen der Machbarkeitsstudie zurückgreifen und einen neuen attraktiven, urbanen Raum schaffen.“

„Durch die Entwicklung der Parkstadt Süd zu einem lebendigen und attraktiven urbanen Stadtteil besteht die einmalige Chance, den Inneren Grüngürtel nun bis an den Rhein zu verlängern. Dies werden wir mit aller Kraft vorantreiben.“, erklärt Kirsten Jahn, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Ratsfraktion.

Nach einem gemeinsamen Änderungsantrag in der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses folgten die Fraktionen von SPD und GRÜNEN dem Vorschlag der Verwaltung, auf eine Bewerbung für die BUGA 2025 zu verzichten und stattdessen die Verlängerung des Inneren Grüngürtels, wie sie mit dem Entwicklungskonzept südliche Innenstadt-Erweiterung (ESIE) am 20.09.2012 beschlossen wurde, vorrangig umzusetzen. Eine BUGA-Bewerbung wäre mit einem hohen unwägbaren, finanziellen Risiko für die Stadtfinanzen verbunden gewesen.