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Köln erhält aus KiBiz 5,2 Mio. Euro

Bildungsgerechtigkeit und Qualität sind die zentralen Punkte bei der anstehenden Änderung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Schon im Kindergartenjahr 2013/2014 sollen die Verbesserungen in Kraft treten. Strategie ist, den Bildungsbegriff und die Ansprüche an frühkindliche Bildung gesetzlich zu verankern. „Dafür stellt das Land zusätzlich insgesamt 100 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung“, erklärt die Kölner Landtagsabgeordnete Ingrid Hack (SPD). „Davon profitieren auch die Kitas in Köln. Nach bisherigen Berechnungen erhält das Jugendamt der Stadt Köln rund 3,2 Mio. Euro pro Kindergartenjahr für die Unterstützung von Einrichtungen in benachteiligten Sozialräumen.“

„Ein weiterer Schwerpunkt im neuen Gesetz ist die Sprachförderung: Oft brauchen Kinder aus sozial benachteiligten Familien oder mit Zuwanderungsgeschichte mehr Hilfe bei der sprachlichen Entwicklung. Künftig sollen mindestens 5.000 Euro mehr an diese Einrichtungen gezahlt werden, um die kindliche Sprachbildung und -förderung weiter auszubauen. Zur Unterstützung der Sprachförderung erhält Köln dann jährlich Betrag 2 Mio. Euro. Diese zusätzlichen Mittel von insgesamt 5,2 Mio. Euro übersteigen den Landeszuschuss im Jahr 2014/15 um etwa 3,3 Mio. Euro. Die konkrete Verteilung des Geldes obliegt unserem örtlichen Jugendamt und dem Jugendhilfeausschuss. Über diese Förderung hinaus sollen alle Einrichtungen pro Jahr und Gruppe nochmals durchschnittlich 2.000 Euro als Personalpauschale erhalten.“

Der Vorsitzende des Kölner Jugendhilfeausschusses und jugendpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Ralf Heinen ergänzt: „Die zusätzlichen 3,3 Mio. Euro für Köln werden ab Sommer in den Kitas zur Erhöhung der Qualität eingesetzt. Unsere Jugenddezernentin ist bereits im Gespräch mit den Trägern der freien Jugendhilfe, um die zukünftige Verwendung festzulegen. Damit die zusätzlichen Mittel schon zum neuen Gruppenstart im August bei den Kindern ankommen wird der Jugendhilfeausschuss noch im Juni in einer Sondersitzung über die Fördersystematik und die konkrete Verwendung der Landesmittel für plusKITA und Sprachförderbedarf entscheiden.“