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50 Kölner Feuerwehrleute diskutierten mit Ministerpräsidentin

Mehr als 600 Feuerwehrleute kamen am Dienstag zur ersten landesweiten Feuerwehrkonferenz in den Plenarsaal des nordrhein-westfälischen Landtags, zu der die SPD-Fraktion gemeinsam mit der ver.di NRW eingeladen hatte.

Initiiert hatte die Konferenz der innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, Thomas Stotko, sowie Edgar Stary, Vorsitzender des Personalrates der Kölner Berufsfeuerwehr und Vorsitzender der ver.di Fachgruppe Feuerwehr NRW. Edgar Stary, der auf Bundesebene auch Vorsitzender der ver.di Bundesfachgruppe Feuerwehr ist, bekam auf der Verantstaltung die Hans Böckler-Medaille durch Hannelore Kraft überreicht.

Dazu der SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Kölner SPD-Ratsfraktion, Martin Börschel: „Ich freue mich sehr, dass 50 Kölner Feuerwehrleute in Düsseldorf waren, um in der Landeshauptstadt unter anderem mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Landesinnenminister Ralf Jäger über die Zukunft der Feuerwehren zu sprechen. Ob Beförderungsstopp, Unfallversorgung oder die Sonderlaufbahn für Berufsfeuerwehrleute, kein Thema kam heute zu kurz. Bei den freiwilligen Feuerwehren ging es insbesondere um den anstehenden Feuerwehrführerschein und die Stärkung des Ehrenamtes.

Natürlich standen nicht nur die speziellen Probleme von Berufs- oder Freiwilligenfeuerwehr auf der Tagesordnung. Die Ankündigung der SPD im Düsseldorfer Landtag, nun endlich für eine flächendeckende Versorgung mit Rauchmeldern in den Wohnungen zu sorgen, betrifft alle Feuerwehrleute und wurde auch von allen ausdrücklich begrüßt. Unsere Feuerwehrkonferenz war heute der Start für einen intensiven Dialog. Die Beförderungsmöglichkeiten im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst sind aufgrund laufbahnrechtlicher Regelungen sehr beschränkt. Deswegen gibt es nachdrückliche Forderungen aus den Gewerkschaften und den Feuerwehren, eine Feuerwehrlaufbahn zu schaffen, die der geforderten hohen Qualifikation auch gerecht wird.
Die SPD-Ratsfraktion wird den Faden gerne aufgreifen und in einen Dialog mit der Kölner Feuerwehr eintreten.“