Geschrieben am und abgelegt unter Pressemitteilung, Stadtrat.

SPD begrüßt Besuch von Herrn Albers im AVR und drängt auf transparente Aufklärung

Die Köln-SPD setzt sich weiterhin dafür ein, dass volle Aufklärungsarbeit zu den Geschehnissen rund um die Hooligan-Ausschreitungen geleistet und so verhindert wird, dass das Demonstrationsrecht derart missbraucht werden kann.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Kölner SPD-Ratsfraktion Martin Börschel: „Dass der Polizeibeirat auf Initiative der SPD hin schnell und sehr intensiv die Sachlage erörtert und Polizeipräsident Albers sich bereit erklärt hat die nächste Sitzung des AVR zu besuchen, sind wichtige Beiträge zur Aufklärung der Hooligan-Ausschreitungen. Die Einschätzungen der Polizei bei den Hooligan-Ausschreitungen müssen auch weiter offen diskutiert werden. Es ist dringend notwendig, dass alle noch bestehenden Fragen der Bürger transparent beantwortet werden. Vor allem ist zu diskutieren, welche Lehren für die Zukunft aus dieser offenbar neuen Bedrohungslage, von deren Dimension alle deutschen Sicherheitsbehörden überrascht waren, zu ziehen sind.“

Der neue Polizeibeiratsvorsitzende Gerrit Krupp (SPD) und Sprecher der SPD-Fraktion im AVR ergänzt dazu: „Die völlig destruktive Rücktrittsforderung der CDU gegenüber Herrn Albers ist ein Eingeständnis eigener Hilflosigkeit und Ablenkungsmanöver. Ich begrüße, dass Herr Albers sich dazu bereiterklärt hat die noch offenen Fragen vollumfänglich zu beantworten. Die Kölnerinnen und Kölner haben das Recht zu erfahren, wie es zu dieser Eskalation der Gewalt kommen konnte. Weitere Ausschreitungen darf es in Köln nicht geben.“

Die Kundgebung „Köln wehrt sich“ am vergangenen Sonntag war ein tolles Zeichen gegen Gewalt. Der Kölner SPD-Vorsitzende Jochen Ott ist erfreut über diese Initiative aus der Bürgerschaft: „Die Kölnerinnen und Kölner haben klar gemacht, dass für rechte Parolen und Gewalt kein Platz in Köln ist. Köln ist vielfältig, bunt und friedlich. Wir werden alles dafür tun, dass dies auch so bleibt.“